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 Sekundäre Pflanzeninhaltsstoffe
Sekundäre Pflanzeninhaltsstoffe sind zwar noch nicht so bekannt, doch sind sie sehr wichtig. Wobei einige durchaus in aller Munde sind, zumeist jedoch ohne das Wissen dass es sich dabei um SPS handelt. Sekundäre Pflanzeninhaltsstoffe sind in erster Linie für die Pflanze selber da, sie dienen der Pflanze sozusagen. Wir kennen von den (schätzungsweise) dreißigtausend sekundären Pflanzeninhaltsstoffen ungefähr zehntausend. Heute meint die Wissenschaft, dass die SPS für die Menschen genauso eine große Bedeutung und Wichtigkeit haben wie zum Beispiel die Vitamine, Mineralstoffe und Ballaststoffe. Jedoch ist dieses Gebiet bislang noch nicht erforscht. Da die SPS in der Pflanze in ganz kleinen Mengen vorkommen, hat man sie bislang nicht beachtet. Jedoch weis man heute dass sie als Schutzschild oder Schutzfaktor vor vielen Krankheiten schützen. Sekundäre Pflanzeninhaltsstoffe sind für die Pflanze nicht für deren Wachstum wichtig, sondern für den sekundären Stoffwechsel der Pflanze, und daher kommt auch der Name. Im Berufsschulunterricht der Gastronomie werden SPS zumeist nur kurz angerissen, wenn sie überhaupt benannt werden. Betrachtet man jedoch die Wichtigkeit der SPS für die Pflanze selber so stellt man schnell fest, dass die Pflanze ohne diese SPS auf ziemlich verlorenen Posten stehen würde. So schützen die SPS die Pflanze vor angreifenden Insekten, die die Pflanze verzehren wollen, oder ihre Brut ablegen möchten. Oder vor UV-Strahlung oder manchmal auch nur als Farbstoff. Kurios jedoch ist, dass bis vor wenigen Jahren die SPS noch als giftig galten und somit als gefährliche Pflanzeninhaltsstoffe eingestuft wurden.
Die Wirkungsweise der Sekundären Pflanzeninhaltsstoffe
- SPS haben eine das Krebsrisiko senkende Funktion, sie gelten als anticanzerogen.
- SPS schützen vor den als gefährlich eingestuften freien Radikale in den Zellen, sie wirken antioxidativ.
- SPS schützen den Körper von einem möglichen Pilzbefall, vor verschiedenen Bakterien und Viren, sie wirken antimikrobiell.
- SPS stärken das Immunsystem, sie wirken immunmodelierend.
Wie nehmen wir die SPS mit der Nahrung und mit welcher Menge auf?
Wenn wir uns ausgewogen ernähren, dann nehmen wir täglich etwas 1,5g SPS auf. Vegetarier, aufgrund ihrer Ernährung nehmen jedoch wesentlich mehr der wichtigen SPS mit ihrer Nahrung auf. SPS sind beispielsweise im einzelnen Carotinoide - Carotine. Zu den Carotinoiden gehört nicht nur das Carotin, auch bekannt unter dem Namen ß-Carotin. Carotin ist in allen gelben, orangen und roten Pflanzen zu finden. Kurios wegen der Farbabweichung ist das Xanthophylle, das in grünblättrigen Pflanzen zu Hause ist. Dieses SPS findet sich in allen grünen Pflanzen. Zu dieser Familie gehört auch noch das Sitoserin.
Die Wirkungsweisen der Carotinoiden
Das Sitoserin verringert die Aufnahme von Cholesterin welches sich in der Nahrung befindet.
Empfehlungen für die Ernährung
Da eine ausgewogene Ernährung reicht um sich ausreichend mit den Carotinoiden und auch mit dem ß-Carotin zu ernähren, ist für eine frische und abwechslungsreiche Kost zu sorgen. Sollte man dennoch auf die gesundheitsfördernde Wirkung der Carotinoide achten wollen und Nahrungsergänzungsmittel einsetzen wollen, so findet man in Drogerien und Apotheken, mittlerweile sogar bei Discountern die unterschiedlichsten Produkte. Besonders ß-Carotin ist zu einer sanften Vorbräunung der Haut, oder Einstimmung der Haut auf den Sommer sehr beliebt geworden. Da es die Pflanze gegen die gefährlichen UV-Strahlen schützt, hofft man diese auch. Trotzdem sei zu bedenken dass es zwei Studien gibt die sich in diesem Punkt völlig widersprechen. Die eine belegt, dass das Krebsrisiko durch die regelmäßige Zufuhr gesenkt wird, die andere beweißt genau das Gegenteil. Beruhigen wir uns, in dem wir die Meinung vertreten, dass bei einer normalen Ernährung, auch wenn sie karotinreich ist, dieses Risiko nicht besteht. Ganz nach dem Motto: Allzu viel ist ungesund.
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