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| Diäten |
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| Wir alle kennen Diäten. Und die fast jeder von uns hat auch bereits mindestens eine Diät hinter sich. Das Problem: "Die" Diät gibt es nicht. Jeder Mensch ist anders, und so werden ständig neue Diäten entwickelt, auf unterschiedlichem Niveau: |
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| Kein Monat vergeht, in dem nicht unzählige neue Diäten in diversen Zeitschriften beworben werden, oder neue Diät-Ratgeber erscheinen, in denen abwechselnd Promis oder Mediziner ihre eigenen Diät-Philosophien verbreiten – immer jedoch mit fast paradiesischen Versprechungen, mindestens zweistellige Kilozahlen in kürzester Zeit zu verlieren. |
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| Je radikaler die Diät, desto bessere Ergebnisse werden versprochen – dass solche radikalen Ernährungsmethoden jedoch auch unangenehme Nebenwirkungen entfalten können, darauf wird eher selten hingewiesen. Das als fahrlässig zu bezeichnen ist in den meisten Fällen zwar zu hoch gegriffen, Fakt ist jedoch, dass besonders Diäten, bei denen man sich hauptsächlich von einem bestimmten Lebensmittel ernährt, schnell zu einer Unterversorgung führen können – zum Beispiel bei wichtigen Vitaminen. Die negativen Folgen solch einseitiger Ernährung halten sich zwar meist in Grenzen, schließlich kommt niemand auf die Idee, eine solche Diät sein Leben lang zu führen. Nicht umsonst empfiehlt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung, gerade extreme Diäten nur unter ärztlicher Aufsicht zu führen. |
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Auf der anderen Seite gibt es eine ganze Reihe von Diäten, die extra auf eine langfristige Ernährungsumstellung ausgerichtet sind – praktisch eine jahre- oder gar lebenslange Diät. Diese sind zwar für eine langfristige Diät gedacht, doch sollte man auch hier genauer hinschauen – denn manche dieser Diäten können ebenfalls Unterversorgungen mit verschiedenen Nährstoffen zur Folge haben – und das mit äußerst unangenehmen Folgen.
Und der Begriff "Diät" wird oft auf die Gewichtsreduktion reduziert – dabei kommt er aus dem Griechischen und bedeutet eigentlich "Lebensweise". Die erwähnten langfristigen Diäten greifen diesen Aspekt noch auf – aber es gibt auch spezielle Diäten, die der heute verbreiteten Definition von Diät zu widersprechen scheinen: Zum Beispiel die "Aufbau-Diät", bei der es genau um das Gegenteil der meisten Diäten geht: Hier wird Diätet, um Gewicht zuzunehmen! |
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Manche Leute müssen jedoch auch Diäten, weil ihnen die Diät vom Arzt verordnet wurde – und dass keineswegs nur aus kosmetischen Gründen: Es gibt eine ganze Reihe von Krankheiten, bei denen gewisse Lebensmittel, oder bestimmte Substanzen in Lebensmitteln gemieden werden müssen. Nahrungsmittelallergien sind dabei lediglich ein kleiner Aspekt einer viel größeren Gruppe von Stoffwechselerkrankungen, die von Problemen der Inneren Organe bis hin zu Gendefekten reichen können. |
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Doch zurück zu den Reduktionsdiäten, die sicherlich die meisten Menschen interessieren. Während viele Menschen immer noch und immer wieder versuchen, mittels verschiednester Diäten abzunehmen, kann man inzwischen eine Art Gegenbewegung beobachten, welche proklamiert, Diäten seien dem Abnehmen keineswegs förderlich. Eines der Hauptargumente dieser Menschen: Der Jojo-Effekt. Mindestens so alt wie die Diät selbst (auch wenn Hippokrates wahrscheinlich noch nichts von ihm wusste – und ihn mit Sicherheit nicht so genannt hätte), ist er der gefürchtetste Feind aller, die Diäten. Denn fängt er an zu wirken, so ist die Gewichtsabnahme durch die Diät schnell passé, und meistens hat man sogar noch ein paar Kilos als Dank obendrauf bekommen. Und das selbst, wenn man auch nach der Diät versucht, sich gesund zu ernähren. Doch warum gibt es den Jojo-Effekt? Und warum macht er uns immer wieder einen Strich durch die Rechnung? |
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